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Die Schweizer: vereint und großzügig im Jahr 2010

Eine vom Forschungsinstitut GFS-Zürich durchgeführte Studie kam zu dem Schluss, dass jeder Schweizer Haushalt im vergangenen Jahr trotz der Finanzkrise durchschnittlich 694 Franken aus dem Portemonnaie gezogen hat. Die Umfrage wurde bei 1540 Personen in der Deutsch- und Westschweiz im Auftrag von 35 gemeinnützigen Organisationen durchgeführt. Die Umfrage wird seit 1997 jedes Jahr durchgeführt.

Insgesamt spendeten die Schweizer im Jahr 2010 1,2 Milliarden Franken an Wohltätigkeitsorganisationen und Hilfsorganisationen. Dies ist das zweitbeste Ergebnis seit 2005. Andererseits gab es keinen Anstieg bei der Zahl der Spender: 691 Haushalte spendeten an eine Wohltätigkeitsorganisation, verglichen mit 721 im Vorjahr.

Ein Rekord

Tatsächlich ist die durchschnittliche Spende gestiegen, und zwar auf 51%, ein Rekord. Auch hier lagen die Deutschschweizer (786 Franken) vor den Westschweizern (403 Franken). Die Studie ergab, dass Personen über 65 Jahre zu den großzügigsten Spendern gehören, ebenso wie Personen mit höherer Bildung. Im Durchschnitt entledigten sich beide Gruppen 1000 Franken. Der Anteil der Personen, die mehr als diesen Betrag spendeten, stieg übrigens von 5% im Jahr 2009 auf 16% im Jahr 2010. Insgesamt standen 35 gemeinnützige Organisationen im Fokus der Ermittler.

Der Anteil der Spender, die mehr als 1.000 Franken spendeten, stieg von 5% im Jahr 2009 auf 16%.

Die Notfälle des Planeten

Es muss erwähnt werden, dass es viele Hilfsgesuche gibt, sei es wegen der Überschwemmungen in Pakistan, des Erdbebens in Haiti, der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, der Konflikte im Nahen Osten, ganz zu schweigen von verschiedenen Schweizer Organisationen.


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