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Hollande legt in den Umfragen zu, Sarkozy stagniert


Jüngsten Umfragen zu den französischen Wahlabsichten zufolge stieg François Hollandes Popularität im ersten Wahlgang, während Sarkozys Popularität im zweiten Wahlgang stagnierte. Im Vergleich zu den Berechnungen von Ende März oder Anfang April legte der sozialistische Kandidat um ein bis zwei Prozentpunkte zu.

Diese Umfragen des Instituts Opinionway, des LH2h, der BVA und des CSA zeigen, dass der sozialistische Kandidat in der zweiten Runde - wenn diese am Sonntag stattfinden würde - mit 54% bis 57% weit vorne liegen würde. Die Präsidentin des Front National wird in diesen Studien mit 14 bis 16% bewertet.

 

Hollande: Wind in den Segeln

Nachdem der Kandidat François Hollande im März dieses Jahres einen Abwärtstrend (um fünf Punkte) verzeichnet hatte, geht es nun wieder aufwärts. Laut Gaël Sliman, Direktor von BVA Opinion, «reicht Hollandes Vorsprung von drei Punkten nicht aus, um heute mit absoluter Sicherheit seine Vorrangstellung zu garantieren, und noch weniger, um über seinen Vorsprung am Abend des 22. April zu spekulieren».

 

Ein kleiner Rückschlag für Sarkozy

LH2-Analystin Adelaide Zulfikarpasic ist der Meinung, dass die Vorstellung von Sarkozys Projekt am 5. April die Franzosen nicht überzeugen konnte. «Die Aufteilung der Redezeit, die sehr begrenzte Wirkung der Vorstellung seines Kandidatenprogramms und auch der Mélenchon-Effekt, der die Neugierde weg von dem von der UMP unterstützten Kandidaten zieht, all das hat der Kampagne von Nicolas Sarkozy geschadet», betont ein anderer Experte, Jérôme Sainte-Marie von der CSA.

Bisher führen die Meinungsforschungsinstitute CSA, BVA und LH2 diesen Anstieg der Popularität von François Hollande auf die Ankündigung der Maßnahmen zurück, die er im Falle seiner Wahl zum Präsidenten ab dem ersten Jahr ergreifen will.


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Brice NEHAM
Brice NEHAM
13 years ago

Der Sieg von François HOLLANDE scheint sicher zu sein, da François VAUZELLE zur Vorbereitung des G20-Gipfels nach Mexiko City geschickt wurde. Unsere Mitbürger scheinen vergessen zu haben, dass sie 2002 von den beschwichtigenden Reden und unwirksamen Aktionen der Sozialistischen Partei so genervt waren, dass JOSPIN nicht in die zweite Runde kam.
In Krisenzeiten flüchten sich unsere Mitbürger in Träume und wollen nicht auf die Warnsignale hören. Umso härter wird das Erwachen sein!