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News: Rick Santorum steigt aus dem Rennen um die US-Vorwahl aus


Gestern gab der ultrakonservative Kandidat Rick Santorum – der derzeit zweitbeste Kandidat – offiziell bekannt, dass er seine Kandidatur aus familiären Gründen zurückziehen werde. Damit ebnet er dem Spitzenkandidaten Mitt Romney den Weg, im kommenden November gegen Barack Obama anzutreten.

Herr Santorum begründet seinen Rückzug aus der Kampagne damit, dass seine dreijährige Tochter an einer seltenen genetischen Störung leidet. Vincent Michelot, Professor für amerikanische Politikgeschichte am Institut für politische Studien in Lyon, meint, selbst wenn Rick Santorums Erklärung glaubwürdig sei, könnte seine Entscheidung auch politisch motiviert sein.

Man erinnert sich, dass Santorum in der vergangenen Woche in drei Bundesstaaten Niederlagen erlitten hat. Für den ehemaligen Senator aus Pennsylvania wäre eine weitere Niederlage, diesmal in diesem Bundesstaat, ein schwerer Rückschlag gewesen. Bislang hatte man ihm eine vergleichbare Position wie Mitt Romney vorausgesagt.


Gilt bereits als Gewinner

Die beiden anderen Kandidaten im Rennen, Newt Gingrich und Ron Paul, konnten bisher nur 412 Delegierte für sich gewinnen, Mitt Romney hingegen 656. Letzterer gilt in einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Public Policy Polling Institute bereits als Sieger.

Dennoch halten christliche Fundamentalisten und Tea-Party-Mitglieder aus der ultrakonservativen Basis Romney für einen eher laxen Mann mit übertrieben progressiven Ansichten. Sie wollen die kommenden Monate nutzen, um Einfluss auf das Programm des Kandidaten zu nehmen.


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