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US-Präsidentschaftswahlen: Zersplitterung der Wählerschaft

Laut den neuesten Statistiken der Fachwebsite RealClearPolitics.com ist die amerikanische Wählerschaft weiterhin recht zersplittert. In Illinois beispielsweise erhielt Mitt Romney 451.000 Stimmen und 516 Delegierte, Rick Santorum 121.000 Stimmen und 236 Delegierte, New Gingrich 121.000 Stimmen und 141 Delegierte und Ron Paul 81.000 Stimmen und 66 Delegierte.

Analystenprognosen

Laut Analysten des American Enterprise Institute dürfte Kandidat Mitt Romney im April seinen Vorsprung aus den letzten Monaten behaupten. Allerdings muss er bis Juni nächsten Jahres warten, um die Schwelle von 1.444 Delegierten zu überschreiten. Rick Santorum hingegen könnte bei den Wahlen in den konservativen Bundesstaaten im kommenden Mai ein starkes Comeback feiern. New Gingrich hingegen, der bisher nur zwei Bundesstaaten gewonnen hat, bleibt ruhig und setzt seinen Wahlkampf fort. Seine Anhänger raten ihm zum Rückzug, um die Zersplitterung der Wählerschaft zu beenden.

Unterstützt von einer gut funktionierenden Organisation, die finanziell stärker ist als seine Rivalen, könnte Romney durchaus die Nominierung seiner Partei gewinnen.

Und Obama…

Während die Republikaner darum ringen, wer von ihnen im nächsten Sommer gegen Barack Obama antreten wird, pflegt der amtierende Kandidat sein Image als „Jedermann“ und nutzt dieselben Online-Tools wie die anderen Kandidaten, um seine Botschaft zu verbreiten. Neben seinem Blog auf Tumblr ist er auch auf Facebook und Twitter sowie auf Instagram zu finden, wo er Fotos teilt. Sein Wahlkampfteam, bestehend aus jungen „Hipstern“, ehemaligen Google-Mitarbeitern, spricht die Sprache des Internets fließend.


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