Eine sehr schlechte Woche für den Präsidentschaftskandidaten
Wenn wir uns auf das Ifop Fiducial Paris Match Europe 1 Barometer verlassen, scheint Nicolas Sarkozy in den Wählergunst der Franzosen mit 25,5 Punkten einen Rückschritt zu machen, während François Hollande um einen Punkt auf 29% zulegen konnte.
Umfragen zur Präsidentschaftswahl 2012

Diese Nachricht kam, nachdem Demonstranten den Ablauf des Besuchs des Präsidentschaftskandidaten in Bayonne stark gestört hatten. Die Woche war für Nicolas Sarkozy nicht besonders günstig, da er auch von François Hollandes Vorschlag überrascht wurde, «die höchsten Einkommen mit 75% zu besteuern».
Abgeschwächte Vorschläge
In diesem schwierigen Umfeld haben Sarkozys Vorschläge (weniger und besser bezahlte Lehrer) zum Bildungswesen an Kraft verloren. Laut der Studie des CSA-Instituts überzeugten diese Vorschläge nur etwa ein Viertel des französischen Volkes. Wie ein Berater des Präsidenten betonte: «Die Leute wollen mehr Lehrer, die sich um ihre Kinder kümmern, und es ist ihnen egal, ob sie besser bezahlt werden».
Eine Woche voller Pannen
Innenminister Claude Guéant konnte es sich in dieser Woche nicht verkneifen, den Front National als «sozialistisch» zu bezeichnen, und Sarkozy griff zwei Aktionäre der Welt, Pierre Bergé und Matthieu Picasse, auf RTL an und kritisierte gleichzeitig François Hollandes Lebensgefährtin Valérie Trierweiler, die eine Fernsehsendung auf Direct 8 hat. Hinzu kam die Verwechslung von Nathalie Koscisuko-Morizet, die die Kosten für ein Ticket der Pariser Metro auf über 4 Euro bezifferte.
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