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In Marseille wird Sarkozy zum Verteidiger der französischen Seele

Am Sonntag hielt Nicolas Sarkozy, der Kandidat der UMP, vor 10.000 Aktivisten, die sich zum Auftakt seines Wahlkampfs in Marseille versammelt hatten, eine Rede. Der Präsident schlug einen versöhnlichen Ton an und erklärte:« Je ne veux pas aller à la rencontre des Français pour parler à la droite, à la gauche ou au centre. La France, c’est tous les Français. (…) Au-dessus des partis, il y a la France, et il faut l’aimer davantage que son propre parti si l’on en a un. »

Nachdem er seinen Vorschlag zur verstärkten Nutzung von Volksabstimmungen bekräftigt hatte, sprach sich Sarkozy für die Einführung eines Verhältniswahlrechts bei Parlamentswahlen aus. Seiner Ansicht nach würde diese Reform allen großen politischen Parteien ermöglichen, in der Nationalversammlung vertreten zu sein. Es sei darauf hingewiesen, dass dieser Vorschlag bereits von François Bayrou und Marine Le Pen eingebracht worden war.

Vor dieser großen Menschenmenge positionierte sich Nicolas Sarkozy als « Verteidiger der Seele Frankreichs »"seiner Kultur und Identität."« Ich liebe Frankreich, er betonte:, Es bedeutet, sich zu weigern, die eigene Zukunft zu opfern. »In seinen Ausführungen war seine Ablehnung (ohne ihn namentlich zu nennen) gegenüber François Hollandes Ansichten spürbar. Er deutete an, dass dieser Kandidat sein Land nicht wirklich liebe, da er Maßnahmen befürworte, die es schwächen würden (insbesondere die 35-Stunden-Woche, die Abschaltung von Atomkraftwerken, das Wahlrecht für Ausländer bei Kommunalwahlen und die Sterbehilfe). Das Publikum reagierte mit stürmischem Beifall auf Sarkozys heftige Angriffe auf François Hollande. Der Präsident warf dem sozialistischen Kandidaten sogar vor,« den Franzosen gegenüber lügen »".

Pour cette occasion, tout a été prévu avec soin pour prendre le contre-pied du meeting organisé par François Hollande au Bourget (auquel ont assisté 20 000 personnes). Ce dernier avait choisi pour son discours de traiter le peuple de gauche avec tous les égards. En effet, à titre d’exemple, le chef du gouvernement François Fillon était assis à côté de Carla Bruni-Sarkozy, Alain Juppé, Jean-François Copé, Michèle Alliot-Marie, David Douillet, J.C. Gaudin et Bernard Acoyer – tous au premier rang. La vedette Yannick Noah était également présente à ce rendez-vous, tandis qu’au meeting de Sarkozy aucune représentant connu du monde du spectacle n’était sur place.


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