Öffentliche Gesundheit: Gekeimte Samen als Quelle tödlicher Bakterien
Diesmal ist die Schlussfolgerung eindeutig: Laut Reinhard Burger, Direktor des Robert Koch-Instituts, der Bundesbehörde für Seuchenbekämpfung, sind gekeimte Samen tatsächlich die Ursache der tödlichen Epidemie, die durch das Bakterium Escherichia coli in einigen europäischen Ländern ausgelöst wurde. Sie müssen also keine Angst mehr haben, Tomaten, Gurken und Salat zu essen. Sie wurden freigegeben.
Laut dieser Quelle „erkranken Menschen, die gekeimte Samen gegessen haben, neunmal häufiger an blutigem Durchfall als andere.“ Leider fordert die Epidemie weiterhin Opfer. Die jüngste Zahl: 30 Todesfälle, davon 29 in Deutschland. Es wird angenommen, dass sich mehr Frauen als Männer mit diesem Bakterium infiziert haben.
Eine WHO-Studie
Auf ihrer offiziellen Website erklärt die Weltgesundheitsorganisation, dass „691 TP3T dieser Fälle Frauen und 88 TP3T Erwachsene ab 20 Jahren betrafen. Die höchsten Infektionsraten pro 100.000 Einwohner gab es in der Altersgruppe der 20- bis 49-Jährigen, und die Fälle ereigneten sich zwischen dem 1. Mai und dem 6. Juni.“
Bis zum 8. Juni meldeten 13 weitere europäische Länder insgesamt 35 Fälle des Hämolytisch-Urämischen Syndroms (HUS), also blutiger Durchfall und Harnstoff, darunter einen tödlichen und 61 unkomplizierte Fälle. Der Schwerpunkt des Ausbruchs liegt offenbar in der Region Hamburg in Norddeutschland.
Die Ermittlungen dauern an
Das Robert Koch-Institut führte eine Studie mit jedem von diesem Bakterium betroffenen Patienten durch, um dessen Verzehrgewohnheiten zu ermitteln und Zusammenhänge festzustellen. Nur 281 Patienten erinnerten sich an den Verzehr von Keimlingen. Die Deutschen lieben Keimlinge als Beilage zu Rohkostsalaten. Vorsorglich wurden sämtliche Keimlinge vom Bauernhof vom Markt genommen.
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