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Wirtschaft: 54% der Arbeitnehmer im Kanton Genf sind Ausländer

In den letzten Jahren und insbesondere im Zusammenhang mit dem Abkommen über die Personenfreizügigkeit hat die Zahl ausländischer Arbeitskräfte im Kanton Genf stark zugenommen, insbesondere in qualifizierten Berufen.

Diese Zahlen stammen aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des kantonalen Statistikamts (OCSTAT), die sich mit der ausländischen Erwerbsbevölkerung im Kanton befasst. Demnach stieg die Zahl der Beschäftigten im privaten Sektor zwischen 2000 und 2008 durchschnittlich um 3,31 Billionen Schweizer Franken pro Jahr. Der durchschnittliche jährliche Anstieg der ausländischen Beschäftigten ist deutlicher als jener der Schweizer Beschäftigten (4,31 Billionen Schweizer Franken bzw. 2,31 Billionen Schweizer Franken).

Die Fakten

Tatsächlich stammen mehr als die Hälfte der 180.000 Arbeitnehmer (541 TP3T) im privaten Sektor des Kantons Genf aus dem Ausland. Davon besitzen 241 TP3T der Gesamtbeschäftigten eine Grenzgängerbewilligung, 171 TP3T eine Niederlassungsbewilligung und 101 TP3T eine Aufenthaltsbewilligung.

Bemerkenswert ist, dass die Zahl der Arbeitsplätze, die eine höhere Ausbildung und Qualifikation erfordern, deutlich zugenommen hat. Unternehmen stellen häufig ausländische Arbeitnehmer ein, um diese Positionen zu besetzen.

Lohnungleichheit

Eine Ausweitung der Gehaltsspanne im oberen Bereich würde den Anstieg der Zahl hochbezahlter Jobs erklären. Niedriglohnjobs hingegen stagnieren in Bezug auf die Kaufkraft. Sie sind in acht Jahren lediglich um 21 TP3Billionen gestiegen, während die Zahl hochbezahlter Jobs um 181 TP3Billionen zunahm.

Mit 7.500 Franken verfügen Schweizer über das höchste Bruttomonatsgehalt in Europa, noch vor Personen mit Aufenthaltsbewilligung, Grenzgängern und niedergelassenen Arbeitnehmern (Zahlen von 2008).

Quelle: www.tsr.ch


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