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Wirtschaft: Warum sich amerikanische Unternehmen in der Schweiz ansiedeln

Für große amerikanische Multis beschränken sich die Vorteile einer Standortverlagerung in die Schweiz – insbesondere in die Kantone Genf und Waadt – nicht nur auf Steuervorteile oder höhere Lebens- und Luftqualität. Diese Verlagerungen bedeuten für die Privatpersonen auch erhebliche finanzielle Chancen, darunter hohe Boni, wie die Quartalsberichte belegen, die diese Unternehmen der SEC vorlegen.

In diesen Berichten werden die Boni, Steuerrückerstattungen und Teuerungszulagen aufgeführt, die manche Führungskräfte erhalten haben und die sich auf Hunderttausende oder sogar Millionen von Dollar belaufen.

Konkrete Beispiele

David Williams, CEO des Ölfelddienstleisters Noble Corp., konnte mit seinem Umzug in die Schweiz eine Gehaltserhöhung von 131 Billionen Pfund auf 8,5 Millionen Franken verzeichnen. Dieser Betrag beinhaltet einen Auslandsdienstbonus von 140.000 Franken, jährliche Erstattungen für Wohn- und Autokosten von 290.000 Franken sowie einen Steuerfreibetrag von 520.000 Franken. Bernard Duroc-Danner, Direktor von Weatherford, einem weiteren Ölbohrunternehmen, das 2008 von den Bermudas nach Genf zog, erhielt 2010 500.000 Franken zur Deckung seiner Umzugskosten in die Schweiz.

Zu diesen beträchtlichen Beträgen kommt ein im Voraus zu zahlender Beitrag von 28.086 Franken pro Monat für „sonstige Ausgaben und Unterkunft“ zur Finanzierung der Schulausbildung seiner Tochter und vor allem ein jährlicher Bonus in Höhe von 1751 TP3T seines Grundgehalts, also 852.000 Franken. Einzige Bedingung ist jedoch, dass er seine Stelle auf Schweizer Boden mindestens ein Jahr lang behält.

Quelle: www.letemps.ch


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