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Große Marken wollen die sozialen Medien übernehmen

Spitzensportler werden für die Werbetreibenden sportbezogener Produktmarken zunehmend zu strategischen Kommunikationsinstrumenten. Diese Marken nutzen mittlerweile sogar ihre Profile in den großen sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und anderen sowie ihre Blogs, um indirekt Werbebotschaften zu verbreiten.

So erfuhren wir beim jüngsten Weltsportforum in Barcelona, dass die Organisatoren auch das Potenzial der sozialen Medien nutzen wollen. Politiker, Vertreter großer Marken und verschiedener Sportarten trafen sich die ganze Woche über. Alle waren sich einig, dass das Fernsehen mit 561,3 Milliarden Zuschauern bislang das bevorzugte Medium für Sportfans bleibt. Doch das dürfte sich ändern.

Das Facebook-Universum

Das globale Netzwerk zählt aktuell 600 Millionen Nutzer. Laut Angaben der Referenten besitzt jeder vierte Sportfan ein Facebook- oder Twitter-Konto. Die Organisatoren des dritten Forums 2011 wollen diesen Sektor sowohl im Hinblick auf das Marketing für Sportmarken als auch auf die Verbreitung von Sportinformationen weiterentwickeln.

Wie zu erwarten, warteten die Verantwortlichen großer Marken nicht auf diese Erkenntnis, sondern handelten umgehend. Allein bei Adidas sind täglich rund fünfzig Mitarbeiter damit beschäftigt, die Markenplattformen in sozialen Medien und auf Smartphones zu betreuen und dabei einen Sportstar als Aushängeschild zu nutzen.

Federer lässt sich treiben

Auf Roger Federers Facebook-Seite werden seine Fans über seine zahlreichen Aktivitäten auf dem Laufenden gehalten. Gestern zeigte seine Homepage die Dreharbeiten zu zwei Werbespots, in denen zwei Marken (eine große Schweizer Bank und ein Luxusautohersteller) explizit erwähnt wurden.


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