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Die kleinen unaussprechlichen Freuden

Wir alle haben kleine Angewohnheiten, die gegen die guten Manieren verstoßen könnten, auch wenn wir sie lieber geheim halten. Gehören Sie zu den Menschen, die gerne ab und zu ihren Kaffee oder ihre Suppe schlürfen? Oder ihren Kaugummi unter einen Stuhl oder Tisch kleben? Oder beim Autofahren an der Ampel in der Nase bohren? Keine Sorge, Sie sind nicht allein...

Laut Psychologen handelt es sich dabei um kindliches Verhalten ohne Konsequenzen, das sofort entspannend wirkt. Für manche sind diese unerkannten Freuden sogar ein Ventil, ein Sicherheitsventil für ältere Kinder, die vielleicht zu sehr von den Regeln unserer Gesellschaft geprägt sind. Diese Impulse sind schwer zu kontrollieren, und wenn wir erkennen, wie sehr sie von der Moral verurteilt werden, verzehnfacht sich die Freude …

Etwas weniger gesund ist es, wenn man gerne eine schöne häusliche Szene beobachtet oder wenn man sich darüber amüsiert, dass jemand auf der Straße auf die Nase fällt. Ist Ihnen aufgefallen, dass in diesem Fall viele dazu verleitet werden, diesem „Spektakel“ zuzuschauen, leider ohne einzugreifen?

Um mehr über dieses Thema zu erfahren, empfehle ich Ihnen das kürzlich erschienene Buch von Frédéric Ploton, erschienen bei Éditions Chiflet & Cie, mit dem Titel „100 plaisirs inavouables“. Der Autor gibt zu, sich vor allem aus seiner eigenen Erfahrung inspirieren zu lassen. Er erinnert uns daran, dass wir, egal wie zivilisiert wir auch sein mögen, noch lange nicht bereit sind, unsere verborgenen Gewohnheiten im Namen des Anstands aufzugeben.

Und selbst die Königin von England ist nicht ausgenommen…


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