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Internationale militärisch-humanitäre Operation in Libyen

Eine beeindruckende Armada, deren Hauptaufgabe die Evakuierung von Flüchtlingen ist, ist auf dem Weg nach Tunesien und Ostlibyen. Frankreich hat beispielsweise sein Projektions- und Kommandoschiff Mistral sowie die Fregatten Georges-Leygues und Tourville entsandt. Deutschland wiederum hat zwei Fregatten sowie einen Versorgungstanker, die Berlin, in das Gebiet entsandt. Auch die italienische Marine hat mit fünf Schiffen erhebliche Ressourcen mobilisiert. Viele halten die von der internationalen Koalition eingesetzte Feuerkraft – einen Flugzeugträger, zwei Hubschrauberträger, sechs Zerstörer usw. – für eine solche Operation für unverhältnismäßig.

Andere Schiffe kommen von weit her, abkommandiert von ihrer Anti-Piraterie-Mission vor dem Horn von Afrika. So zum Beispiel die chinesische Fregatte Xuzhou und der südkoreanische Lenkwaffenzerstörer Choi-Young. Indien wiederum hat beschlossen, zwei Fregatten aus Delhi sowie Landungsboote wie die Jalashiva zu entsenden.

NOTFÄLLE

Die Lage spitzt sich zu: 100.000 Menschen hoffen vor Ort auf Hilfe. Täglich kommen zwischen 10.000 und 15.000 Menschen an, doch nur 3.000 können das Land verlassen. Ein Teil der eingesetzten Marineressourcen muss für die Rückführung dieser Flüchtlinge auf dem Seeweg, insbesondere nach Ägypten, eingesetzt werden.

Im Falle einer direkten Konfrontation

Die libysche Armee, die offiziell 76.000 Mann zählt, ist der Armee sicherlich nicht gewachsen. Was ihre 370 Kampfflugzeuge betrifft, so sind die meisten in schlechtem Zustand. Nur etwa dreißig Maschinen sind einsatzbereit.

Er Ein längerfristiges Engagement westlicher Soldaten in Libyen erscheint jedoch ausgeschlossen.


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