Deutsches KMU und französische Trägerrakete erhalten Aufträge für Galileo-Satelliten
Die deutsche OHB Technology wird 14 Satelliten für das Navigationssystem der Europäischen Union Galileo liefern, während die französische Arianespace sie ins All bringen wird.
2014 wird der Startpunkt für Galileo sein. Der erste Dienst wird zu diesem Zeitpunkt in Betrieb sein und mit dem Start neuer Satelliten erweitert werden. Die Starts werden aber schon 2012 beginnen.
Galileo, das mit dem US-amerikanischen GPS-System konkurrieren sollte, wurde durch Verzögerungen und Finanzierungslücken vergiftet, die erst beseitigt wurden, als die EU zustimmte, das System mit öffentlichen Geldern zu finanzieren. Das System wird mit dem GPS-System kompatibel sein. Es wird das GPS-Signal anpassen und korrigieren, um es genauer zu machen. Aus diesem Grund arbeiten die Entwickler mit Chinesen und anderen Partnern zusammen.
Das größte europäische Raumfahrtprogramm wird vom französisch-italienischen Konzern Thales Alenia Space im Rahmen eines 85-Millionen-Euro-Vertrags geleitet.
OHB gewann nach einem Kampf gegen EADS den Vertrag über den Bau der Satelliten im Wert von 566 Millionen €. Die beiden Unternehmen werden weiterhin um die Verträge für die zukünftigen Tranchen, wahrscheinlich zwischen 8 und 18 Satelliten, konkurrieren. OBH, ein deutsches mittelständisches Unternehmen, hat bei dieser Operation einen «Coup» gelandet, indem es den Zuschlag für diesen Großauftrag erhielt. Beobachter meinten ironisch: «Die Drogerie hat gegen Carrefour gewonnen». Die EU hat dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis den Vorzug gegeben. Die Aktien von OHB stiegen um 10,4%.
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