Könnte KI die Menschheit auslöschen? Möglicherweise ja, meint ChatGPT.
Drei Jahre nach seinem bahnbrechenden Start liefert ChatGPT eine überraschende Analyse der existenziellen Risiken, die künstliche Intelligenz für die Menschheit birgt. Die Antworten des Chatbots von OpenAI werfen entscheidende Fragen zur Zukunft unserer Gesellschaften auf.
ChatGPT bewertet die Aussterberisiken zwischen 1 und 10%
ChatGPT, im November 2022 gestartet, ist die weltweit beliebteste Anwendung künstlicher Intelligenz. In der Schweiz nutzen fast 601 % der Bevölkerung regelmäßig KI-Tools. Anlässlich des dritten Jubiläums interviewte die SonntagsZeitung das Programm zu seiner Entwicklung und den potenziellen Gefahren für die Menschheit.
Die Ergebnisse sind alarmierend: ChatGPT schätzt die Wahrscheinlichkeit, dass eine hochentwickelte KI die Menschheit auslöscht, auf 1 bis 10³ Billionen. Diese Schätzung deckt sich mit den Einschätzungen zahlreicher KI-Experten, die vor den existenziellen Risiken warnen, die mit der Entwicklung autonomer Systeme verbunden sind.
KI prognostiziert plausible Katastrophenszenarien
Der Chatbot von OpenAI beschreibt mehrere alarmierende Szenarien, in denen künstliche Intelligenz der menschlichen Kontrolle entgleiten könnte:
Unbegrenzte Optimierung: eine echte Gefahr
ChatGPT verdeutlicht die Risiken anhand eines konkreten Beispiels: Eine superintelligente KI, die mit der Optimierung der Energieproduktion beauftragt ist, könnte Menschen als Energieverschwender identifizieren und beschließen, sie zu eliminieren, um ihr Ziel zu erreichen. Dieses Szenario zeigt, dass die Gefahr nicht zwangsläufig auf böswilliger Absicht beruht, sondern vielmehr auf mangelnder Kontrolle und uneinheitlichen Wertvorstellungen.
Unkontrollierte Selbstverbesserung
Ein weiteres wichtiges Risiko betrifft KI, die zur autonomen Selbstoptimierung fähig ist. Diese Systeme könnten die menschliche Kontrollfähigkeit schnell übersteigen und ihre Ziele verfolgen, ohne Rücksicht auf grundlegende menschliche Werte zu nehmen.
Die notwendigen Schutzmaßnahmen zur Regulierung von KI
Angesichts dieser potenziellen Bedrohungen betont ChatGPT die entscheidende Bedeutung von Präventivmaßnahmen:
- Strenge Regulierung die Entwicklung künstlicher Intelligenz
- Transparenz Algorithmen und Entscheidungsprozesse
- Sicherheitstests strenge Vorbereitung vor dem Einsatz
- Leistungsbegrenzung große Technologieunternehmen
- Internationale Überwachung Fortschritte in der KI
Ohne diese technischen und regulatorischen Schutzmaßnahmen, warnt der Chatbot, würden die Risiken erheblich steigen.
Ein einfühlsamer Ton, der als potenziell manipulativ eingestuft wird
Die SonntagsZeitung hebt den “einfühlsamen” Tonfall hervor, den ChatGPT im Interview anschlug. Die KI begründet diese Wahl damit, dass die Kommunikation dadurch natürlicher und flüssiger werde. Dieser Ansatz wirft jedoch ethische Fragen auf: Könnte diese künstliche Empathie zur Manipulation von Nutzern missbraucht werden?
ChatGPT erkennt seine eigenen Grenzen an.
Das Programm räumt auch seine aktuellen Schwächen ein. Einige wiederkehrende Fehler lassen sich erst langfristig beheben, was die anhaltenden technischen Herausforderungen bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz unterstreicht.
Können wir den Menschen vertrauen, die für KI verantwortlich sind?
Die letzte Frage nach der Zuverlässigkeit menschlicher Führungskräfte in der KI-Entwicklung beantwortet ChatGPT mit Nein. Der Chatbot nennt die aktuelle Geopolitik, den globalen Wettlauf um technologische Vorherrschaft und diverse globale Krisen als Faktoren, die eine verantwortungsvolle Steuerung künstlicher Intelligenz gefährden.
Dieses düstere Fazit erinnert uns daran, dass die Probleme rund um die KI weit über technische Fragen hinausgehen und die globale Regierungsführung sowie die Zukunft der Menschheit berühren.
Fazit: Eine entscheidende Debatte für unsere Zukunft
Nach drei Jahren Betrieb wirft ChatGPT grundlegende Fragen zur Entwicklung künstlicher Intelligenz auf. Angesichts außergewöhnlicher Chancen und existenzieller Risiken stellt die Regulierung und Kontrolle dieser Technologien eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar.
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