Bericht: Künstliche Intelligenz – Das Ende des Internets, wie wir es kannten
Das Internet ist mittlerweile mit KI-generierten Inhalten überschwemmt. Bilder, Texte, Musik, Videos: Ein ständiger Strom automatisierter Produktionen überflutet die Plattformen. Während diese Technologien ursprünglich Kreativität und Austausch versprachen, scheinen sie nun das Wesen des Internets selbst zu bedrohen: Wissen, Authentizität und Verlässlichkeit.
Im Vergleich zur Erfindung der Schrift oder des Buchdrucks eröffnete das Internet einen beispiellosen Zugang zu Wissen und Kultur. Angesichts der massiven Verbreitung synthetischer Inhalte – die mitunter inhaltsleer, irreführend oder rein kommerziell sind – prophezeien einige Experten jedoch das Ende des Internets, wie wir es kennen.
Dieses Phänomen, das den Spitznamen «Slop» (wörtlich „Brei“) trägt, ist überall anzutreffen:
- Automatisierte Bücher zum Verkauf bei Amazon,
- groß angelegte, generierte Musiktitel auf Spotify,
- eingängige, aber inhaltsleere Videos auf Facebook.,
- Virtuelle Influencer bewerben Produkte auf TikTok.
Wie konnte das Web, einst ein Symbol für geteiltes Wissen, zu einer Maschine für die Produktion von Fehlinformationen und wertlosen Inhalten werden?
Eine Dokumentation, die die potenziellen Gefahren der KI untersucht.
In diesem fesselnden und zugleich beunruhigenden Film erkundet der deutsche Journalist und Regisseur Mario Sixtus die schwindelerregenden neuen Möglichkeiten der KI.
Es zeigt insbesondere, wie es jetzt möglich ist:
- Aus einem einzigen Satz ein komplettes Video erstellen,
- oder ein Buch bei Amazon zu veröffentlichen, ohne dass es jemals von einem Menschen geschrieben oder gar gelesen wurde.
Der Dokumentarfilm gibt folgenden Stimmen eine Stimme:
- Evan Ratliff, Podcaster, der seinen eigenen digitalen Klon erschaffen hat; ;
- ein unterbezahlter kenianischer Arbeiter, der mit dem Training und der Korrektur der KI beauftragt ist; ;
- mehrere Digitalspezialisten und Webforscher.
Obwohl in einigen Sequenzen des Films KI zum Einsatz kommt, hebt Mario Sixtus einen wesentlichen Punkt hervor: Hinter der Maschine bleibt die menschliche Arbeit unverzichtbar – doch sie bleibt oft verborgen, prekär oder wird gar ignoriert.
Welche Zukunft hat ein freies und authentisches Web?
Indem der Film die Geschichte des Internets neu beleuchtet – von einem utopischen Projekt, das von Hippie-Gemeinschaften propagiert wurde, bis hin zu seiner Vereinnahmung durch Technologiegiganten –, wirft er eine grundlegende Frage auf:
Verschwindet der Traum von einem freien, offenen und kreativen Web?
Oder gibt es noch immer Räume, in denen Wissen, Kultur und Solidarität zirkulieren?
ARTE-Dokumentation
Entdecken Sie mehr von Suisse blog
Abonnieren Sie, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.
🏅 Dernières médailles suisses
Marco Odermatt
Ski Alpin
Rang 1 • 2026
Loïc Meillard
Ski Alpin
Rang 3 • 2026
Marco Odermatt
Ski Alpin
Rang 3 • 2026
Franjo von Allmen
Ski Alpin
Rang 1 • 2026
Gregor Deschwanden
Skispringen
Rang 3 • 2026
Loïc Meillard
Ski Alpin
Rang 2 • 2026
