🇨🇭 Pro-palästinensische Demonstration in Bern: zwischen Verbot, Spannungen und nationaler Debatte
🕊️ Eine nicht genehmigte Demonstration in der Hauptstadt
An diesem Samstag versammelten sich mehrere hundert Menschen auf den Straßen von Bern um seine Unterstützung für das palästinensische Volk zu demonstrieren.
Die Demonstration, nicht von den Behörden genehmigt, war trotz der Verbote von Versammlungen im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten in den sozialen Medien angekündigt worden.
Die Demonstranten schwenkten palästinensische Flaggen und skandierten Parolen, die ein Ende der Gewalt im Gazastreifen forderten. Laut der Berner Kantonspolizei, zwischen 3000 und 5000 Personen Die Menge nahm teil, bevor die Polizei eingriff, um die Menge aufzulösen.
RTS-Aufnahmen der pro-palästinensischen Demonstration
TJ vom 12. Oktober 2025, 2 Minuten 11 Sekunden
👮♂️ Mehrere Festnahmen und ein starkes Polizeiaufgebot
Die Behörden entsandten umgehend ein verstärkte Polizeipräsenz rund um das Stadtzentrum, aus Angst vor Unruhen.
Bereitschaftspolizei und Einsatzfahrzeuge blockierten mehrere Hauptstraßen.
Laut Aussage des Polizeisprechers, mehrere hundert Präventivverhaftungen fanden insbesondere Identitätskontrollen und die Überprüfung möglicher Gewalttaten statt.
Es wurden keine schwerwiegenden Verletzungen gemeldet, jedoch kam es zu verbalen Spannungen und einigen Auseinandersetzungen.
Die Strafverfolgungsbehörden betonten, Die Demonstration war nicht genehmigt worden., wodurch jede Teilnahme Sanktionen unterworfen wurde.
⚖️ Eine Debatte über Meinungsfreiheit und Schweizer Neutralität
Das Ereignis hat in der Schweiz eine heikle Debatte neu entfacht: Sollten Demonstrationen im Zusammenhang mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt erlaubt sein oder nicht?
Die Behörden berufen sich auf die öffentliche Sicherheit und das Risiko von Unruhen, um die Verbote zu rechtfertigen.
Mehrere Menschenrechtsorganisationen verurteilen jedoch übermäßige Einschränkung der Demonstrationsfreiheit in einem Land, das für seine Neutralität und demokratische Offenheit bekannt ist.
Einige halten es für unerlässlich, Solidarität mit der von dem Konflikt betroffenen palästinensischen Zivilbevölkerung zum Ausdruck bringen zu können, während andere eine politische Instrumentalisierung und die Verbreitung hasserfüllter Botschaften befürchten.
🧭 Zwischen humanitärem Mitgefühl und ideologischen Spannungen
Die Debatte dreht sich nicht nur um das Recht zu protestieren, sondern auch um das Wesen pro-palästinensischer Versammlungen.
Während die Mehrheit der Demonstranten angibt, das Leid der Zivilbevölkerung in Gaza – einschließlich des Todes von Kindern und des Mangels an humanitärer Hilfe – anprangern zu wollen, könnten einige Slogans oder Symbole kontrovers sein.
Einige Schweizer Politiker, insbesondere aus dem rechten Spektrum, behaupten, dass Einige Gruppen instrumentalisieren die palästinensische Sache. Botschaften zu verbreiten, die Israel oder der jüdischen Gemeinschaft feindlich gesinnt sind.
Die NGOs ihrerseits weisen darauf hin, dass Die Unterstützung palästinensischer Zivilisten bedeutet nicht die Unterstützung der Hamas., Sie fordern jedoch eine friedliche Lösung und die Achtung des humanitären Völkerrechts.
Bilder von den Feuergefechten mitten auf einer Straße in Bern (RTS)
🕯️ Die menschliche Tragödie im Zentrum des Konflikts
Vor Ort zahlen Zivilisten einen furchtbaren Preis.
Die Vereinten Nationen und das Rote Kreuz beziehen sich auf … große humanitäre Krise Im Gazastreifen: Mangel an Wasser, Strom, Krankenhäusern und Nahrungsmitteln.
Tausende Kinder und Familien leben unter Bombardierungen oder in prekären Lagern.
In der Schweiz sorgen diese Bilder für Aufsehen. Wut, Traurigkeit und Unverständnis. Viele Demonstranten behaupten, sie wollten lediglich ihre Solidarität mit den unschuldigen Opfern zum Ausdruck bringen und fordern gleichzeitig einen sofortiger Waffenstillstand.
🗣️ Politische Reaktionen in der Schweiz
Die schweizerische politische Klasse bleibt gespalten.
- Linke Parteien Sie verurteilen die Repression durch die Polizei und fordern Garantien für die Freiheit, für humanitäre Anliegen zu demonstrieren.
- Die Parteien der Mitte und der Rechten, Sie unterstützen jedoch die harte Haltung der Behörden, da sie der Ansicht sind, dass diese Versammlungen die Gefahr bergen, den Konflikt auf Schweizer Boden zu tragen.
Auf Bundesebene ruft der Bundesrat die Die Position der Schweiz der aktiven Neutralität : Unterstützung des Dialogs, Achtung des Völkerrechts und humanitäre Hilfe für Zivilisten auf beiden Seiten.
🔍 Warum bestehen diese Spannungen fort?
Die propalästinensischen Demonstrationen in Europa spiegeln wider emotionale und politische Spaltung.
Für viele bedeutet die Unterstützung Palästinas die Verteidigung eines besetzten Volkes.
Andere befürchten, dass dadurch die Aktionen bewaffneter Gruppen wie der Hamas, die von der Schweiz und der Europäischen Union als terroristische Organisationen eingestuft werden, verharmlost werden.
Der Kern der Debatte bleibt bestehen: Wie können wir unsere Solidarität mit Zivilisten zum Ausdruck bringen, ohne Gewalt zu billigen?
Es ist diese Grauzone zwischen humanitärer Empathie und politischer Vorsicht, die das Thema in der Schweizer Öffentlichkeit so brisant macht.
❤️ Eine Gesellschaft im Spannungsfeld zwischen Mitgefühl und Wachsamkeit
Die Demonstration in Bern verdeutlicht die Komplexität des Themas: Mitgefühl für die Unschuldigen, Angst vor Exzessen und die Notwendigkeit, den bürgerlichen Frieden in der Schweiz zu wahren.
Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung wünscht sich die Ende der Gewalt, aber auch die Instandhaltung der nationaler Zusammenhalt und die Respekt zwischen den Gemeinschaften.
Mit dem Näherrücken der Feiertage fordern viele, dass die Debatte neu ausgerichtet wird auf humanitäre Werte Hilfe für Opfer, Aufnahme von Flüchtlingen und Dialog für den Frieden.
✍️ Fazit
Die nicht genehmigte Versammlung in Bern erinnert daran, dass der israelisch-palästinensische Konflikt niemanden gleichgültig lässt, selbst nicht im Herzen eines neutralen Landes wie der Schweiz.
Die Grenze zwischen Meinungsfreiheit, Sicherheit und kollektiver Verantwortung ist fließend.
Eines bleibt jedoch sicher: Im Schmerz wie in der Debatte muss die Menschlichkeit stets über den Hass siegen.
RTS-Informationsseite zu diesem Thema: https://www.rts.ch/info/regions/berne/2025/article/manifestation-pro-palestine-a-berne-20-blesses-et-degats-en-millions-29026356.html

Warum sollte man sich zur Unterstützung von Terroristen mobilisieren?
Die Schlagzeile provoziert sicherlich eine Reaktion, doch in Wirklichkeit wurzelt der Konflikt in Terroranschlägen, bei denen unschuldige Israelis entführt und ermordet wurden. Zahlreiche Frauen haben sich mobilisiert, um Palästina zu unterstützen; dies erscheint paradox, denn unter der Herrschaft der Hamas wären sie weit von ihren feministischen Idealen entfernt. Es geht hier nicht um die Verteidigung des Krieges; Israel reagiert zwar unverhältnismäßig auf den Anschlag vom 7. Oktober 2023, doch die Terroristen missbrauchen menschliche Schutzschilde, und der Tod von Kindern ist Teil ihrer Strategie, öffentliche Unterstützung zu gewinnen.
Die Hamas, eine 1987 gegründete islamistische Bewegung, die seit 2007 im Gazastreifen an der Macht ist, vertritt eine konservative Position in Bezug auf die Rechte der Frauen.
Obwohl die Bewegung vorgibt, die Teilhabe von Frauen an der Gesellschaft – insbesondere in den Bereichen Bildung, Gesundheit und bestimmten öffentlichen Funktionen – zu unterstützen, legt sie ihnen eine strenge religiöse Vision Inspiriert vom Scharia-Recht haben die Behörden im Gazastreifen die Kontakte zwischen Menschen im öffentlichen Raum eingeschränkt, Kleiderordnungen für Frauen erlassen (Schleierpflicht in öffentlichen Schulen und Behörden) und ihre Bewegungsfreiheit ohne männlichen Vormund eingeschränkt.
Lokale und internationale NGOs, wie zum Beispiel Human Rights Watch, anprangern systemische Diskriminierung Frühe Ehen, Ungleichheiten bei der Erbfolge und beim Zugang zur Justiz sowie eine schwache politische Repräsentation stellen allesamt Herausforderungen dar. Trotz der Präsenz von Frauen in einigen Hamas-Gremien ist ihr Einfluss auf Entscheidungsprozesse weiterhin gering.
Ein weiterer Fall von Verletzung der Frauenrechte in den palästinensischen Gebieten: https://www.hrw.org/news/2021/11/02/woman-gaza-fights-travel-ban-imposed-her-father
Entdecken Sie mehr von Suisse blog
Abonnieren Sie, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.
🏅 Dernières médailles suisses
Marco Odermatt
Ski Alpin
Rang 1 • 2026
Loïc Meillard
Ski Alpin
Rang 3 • 2026
Marco Odermatt
Ski Alpin
Rang 3 • 2026
Franjo von Allmen
Ski Alpin
Rang 1 • 2026
Gregor Deschwanden
Skispringen
Rang 3 • 2026
Loïc Meillard
Ski Alpin
Rang 2 • 2026
