Yakin bleibt vor dem Duell Schweiz-Schweden vorsichtig: „Ich weiß nicht, ob wir Favoriten sind“

Am Vorabend des Duells gegen Schweden steht die Schweiz vor einem entscheidenden Wendepunkt in der Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026Vor der Reise nach Solna am Freitag liegt die Mannschaft von Murat Yakin fünf Punkte vor ihren nordischen Rivalen, doch der Schweizer Trainer weigert sich, triumphierend zu sein.

„Ich weiß nicht, ob wir wirklich der Favorit sind“, sagte der Basler auf einer Pressekonferenz kurz nach der Landung der Schweizer Nationalmannschaft in einem Vorort von Stockholm. „Schweden hat zweimal auswärts gespielt, wir waren zu Hause. Es kann sich schnell ändern. Wir erwarten ein sehr schwieriges Spiel.“

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Erstmals eine unveränderte Mannschaft?

Sofern es keine Überraschungen gibt, wird Yakin voraussichtlich mit derselben Startelf auflaufen, die gegen den Kosovo und Slowenien gewonnen hat – zwei Spiele, die er in der ersten Halbzeit souverän für sich entscheiden konnte. Dies wäre eine Premiere für den Trainer, der seit seinem Amtsantritt 2021 noch nie dreimal hintereinander mit derselben Startelf auflaufen ließ.

Freuler will Rache

An seiner Seite bekräftigte Remo Freuler auf der Pressekonferenz die Motivation der Mannschaft: „Wir kommen mit viel Selbstvertrauen und dem Willen, ein gutes Ergebnis zu erzielen.“ Der Mittelfeldspieler von Bologna hat die Niederlage gegen Schweden im Achtelfinale der WM 2018 nicht vergessen: „Ich habe keine guten Erinnerungen an dieses Spiel, also ja, wir wollen Revanche.“

Das Trio Freuler–Xhaka–Rieder wird voraussichtlich erneut das Herzstück des Spiels bilden, während Breel Embolo neben Ruben Vargas und Dan Ndoye den Angriff anführen wird. Trifft Embolo, würde er einen 91 Jahre alten Rekord einstellen: Er traf in sechs aufeinanderfolgenden Spielen für die Nationalmannschaft, wie ihn Leopold Kielholz 1934 aufstellte.

Die stille Kraft dahinter

Während die Offensivkraft der Schweiz beeindruckend ist, betont Yakin die Defensivstärke: „Unsere Stabilität ist der Schlüssel gegen eine physisch starke Mannschaft wie Schweden.“

Manuel Akanji und Nico Elvedi dürften somit die zentrale Scharnierposition vor Gregor Kobel neu formieren, während Ricardo Rodriguez und Silvan Widmer trotz der zunehmenden Konkurrenz durch Miro Muheim und Isaac Schmidt ihren Status als Stammspieler auf den Flügeln behalten.

Vier Spiele vor Schluss kann die Schweiz einen großen Schritt in Richtung WM 2026 machen. Doch in Solna ist nichts sicher.


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