Lausanne demütigt Genf-Servette im ersten Genfersee-Derby mit 11:0
Eishockey – Nationalliga – Das erste Genfersee-Derby der Saison wurde zum Chaos. Vor heimischem Publikum schlug Lausanne Genève-Servette mit einem klaren 11:0. Ein Desaster für die Adler, insbesondere im zweiten Drittel, in dem die Löwen innerhalb von nur zwanzig Minuten sechs Tore schossen.

Wie schon gegen Freiburg einige Tage zuvor ging Lausanne mit aller Macht ins Spiel. Mit einer starken Schussfolge und dem Druck auf Stéphane Charlins Tor fanden die Waadtländer schnell eine Chance. Nach einer ersten Warnung durch Damien Riat (5.) war es Théo Rochette, der in der 8. Minute mit einem präzisen Schuss aus halber Höhe den Bann brach. In der 18. Minute setzte Erik Brännström im Doppel-Powerplay einen Volleyschuss unter die Latte.
Die zweite Halbzeit entwickelte sich zu einer Demonstration. Austin Czarnik erhöhte in der 24. Minute auf 5:0 und zwang Charlin, für Robert Mayer Platz zu machen. Doch der Genfer Torhüter hatte kein Glück: Lausanne setzte seine Offensivfreude fort. Rochette erzielte einen Hattrick, während Czarnik fünf Punkte (1 Tor und 4 Assists) erzielte.
Ein historischer Erfolg für den LHC
Dieser Sieg ist der höchste Sieg des Lausanne HC in seiner jüngeren Geschichte. Die bisherigen Rekorde lagen bei 8:1 gegen Davos (15. Oktober 2016) und 8:1 gegen Langnau in den Playoffs (23. März 2019). Eine Niederlage dieses Kalibers wurde in der National League letztmals am 28. Januar 2022 verzeichnet, als Zug Ajoie die gleiche 0:11-Niederlage zufügte.
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