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„Das Fahrrad, der langsame Tod der Wirtschaft?“

Auf einer Konferenz überraschte ein Banker sein Publikum aus Ökonomen mit einer ziemlich provokanten Bemerkung:

„Ein Radfahrer ist eine echte Katastrophe für die Volkswirtschaft. Er kauft kein Auto, nimmt keinen Kredit auf, um es zu finanzieren, zahlt keine Versicherung, kauft kein Benzin, lässt sein Fahrzeug nicht warten und mietet keinen Parkplatz. Er verursacht keine kostspieligen Unfälle, erfordert keinen Straßenbau und bleibt absurderweise gesund.“

Und um es noch einmal deutlich zu machen:

„Gesunde Menschen sind nicht der Motor der Wirtschaft. Sie brauchen keine Medikamente, gehen nicht ins Krankenhaus oder in die Arztpraxis und tragen daher nicht zum heiligen BIP bei.“

Umgekehrt fährt er ironisch fort:

„Jede neue McDonald’s-Filiale schafft Arbeitsplätze: insgesamt rund dreißig, darunter zehn Kardiologen, zehn Zahnärzte, zehn Diätassistenten … und natürlich das Restaurantpersonal nicht zu vergessen.“

Sarkastische Schlussfolgerung: Lieber einen Big Mac als ein Fahrrad wählen... Und vor allem Vorsicht: Zu Fuß gehen wäre noch schlimmer, denn Fußgänger kaufen nicht einmal Fahrräder!


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