| | |

Armon Orlik wird in Mollis zum Schwingkönig gekrönt: Ein beispielloses Szenario in der Geschichte des Eidgenössischen Festes

Das Eidgenössische Schwingfest und die Alpenspiele 2025 werden noch lange in Erinnerung bleiben. In Mollis (GL) wurde der Bündner Armon Orlik nach einer absoluten Glanzleistung zum neuen Schwingkönig gekürt. Dank eines Sonderreglements tritt er die Nachfolge von Joel Wicki an, dem Schwingkönig 2022.

Max, der andere Star der Party

Ein filmreifes Ende

Im Finale dieser 47. Ausgabe traten Samuel Giger (St. Gallen) und Werner Schlegel (Thurgau) gegeneinander an. Nach 15 Minuten konnten sich die beiden Ringer nicht trennen und boten Armon Orlik eine einmalige Chance. Nachdem er beim Passieren zurückgeblieben war, wurde er schliesslich von den beiden Finalisten triumphierend getragen und wurde so zum König des Ringens, ohne den letzten Kampf bestritten zu haben.

Dieses beispiellose Szenario veranschaulicht die ganze Unberechenbarkeit und Dramatik des Schwingens, einer Sportart, die Tradition, Kraft und Strategie vereint.

Joel Wickis kontrastreiche Reise

Der Luzerner Joel Wicki, der 2022 zum Meister gekürt wurde, beendete sein Wochenende mit einer durchwachsenen Bilanz. Unbesiegt, aber mehrfach unfähig, eine Entscheidung zu erzwingen, verließ er Mollis mit vier Siegen und vier Unentschieden, weit unter den in ihn gesetzten Erwartungen.

Benjamin Gapany, der einzige Romande-Schweizer, gekrönt

Auf französischsprachiger Seite waren die Hoffnungen gross. Doch am Ende konnte nur ein Schwinger einen eidgenössischen Titel mit nach Hause nehmen: der Freiburger Benjamin Gapany. Dank einer starken Leistung gegen den Luzerner Marc Lustenberger errang er insgesamt 75 Punkte und sicherte sich damit den zweiten eidgenössischen Titel seiner Karriere.

Die Ernüchterung der Westschweiz

Romain Collaud: Nach einem glänzenden Start (vier Siege und zwei Unentschieden) brach er am Ende des Wettbewerbs mit zwei Niederlagen ein und beendete ihn mit 74,25 Punkten. Lario Kramer: Trotz eines soliden Sonntags kostete ihn sein zögerlicher Start viel Geld. Ein letztes Unentschieden gegen den Basler Adrian Odermatt verhinderte den Titelgewinn, der ihm mit Collaud (74,25 Punkte) gleichkam.

Ein Treffen mit Schweizer Tradition

Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest ist mehr als nur ein Wettkampf: Es ist ein nationaler Anlass, der Hunderttausende von Zuschauern anzieht und traditionelle alpine Disziplinen präsentiert. Der Sieg von Armon Orlik in Mollis ist Teil dieser reichen Geschichte und stärkt die Popularität des Schwingens, des Nationalsports schlechthin, weiter.


Entdecken Sie mehr von Suisse blog

Abonnieren Sie, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Ähnliche Beiträge

0 0 Stimmen
Bewertung des Artikels
Abonnieren
Benachrichtigung von
Gast

0 Kommentare
Inline-Rückmeldungen
Alle Kommentare anzeigen