EM-Halbfinale Deutschland – Spanien: Intensives Duell in Zürich
Am 23. Juli 2025 findet in Zürich die UEFA Frauen-Europameisterschaft 2025 statt – ein absolutes Traumspiel: Deutschland trifft im Halbfinale auf Spanien, ein Duell zweier europäischer Frauenfußball-Hochburgen. Die Partie wird im Letzigrund-Stadion ausgetragen, und die Atmosphäre verspricht mitreißend zu werden. Auf dem Spiel steht der Einzug ins große Finale in Basel.

Halbfinalspielplan
Ein Weg voller Hindernisse für Deutschland
Die deutsche Mannschaft erreichte dank einer monumentalen Leistung das Halbfinale. Im Viertelfinale gegen Frankreich, das am 19. Juli in Basel stattfand, mussten die deutschen Frauen ab der 10. Minute mit zehn Mann spielen, nachdem ihre Innenverteidigerin wegen Haareziehens einer Gegenspielerin vom Platz gestellt worden war. Über 110 Minuten in Unterzahl hielten sie dem französischen Druck heldenhaft stand. Bis zum Ende der Verlängerung blieb es beim 1:1, ehe die Deutschen im Elfmeterschießen die Oberhand behielten.
Diese heldenhafte Qualifikation hat ihren Tribut gefordert. Mehrere Schlüsselspieler absolvierten das gesamte Spiel unter extremen körperlichen Bedingungen. Am Vorabend des Halbfinals ist der Fitnesszustand der deutschen Mannschaft völlig ungewiss, auch wenn ihre Moral ungebrochen hoch ist.
Ein Spanien, das ruhig und selbstbewusst in seiner Stärke ist
Spanien setzt seinerseits seinen makellosen Lauf fort. Die amtierenden Weltmeisterinnen, La Roja, haben in der K.o.-Phase noch kein einziges Gegentor kassiert. Im Viertelfinale besiegten die spanischen Frauen die Schweiz überzeugend mit 2:0 – dank einer perfekt abgestimmten Mannschaftsleistung und herausragender Einzelaktionen.
Aitana Bonmatí, die bereits bei der Weltmeisterschaft 2023 eine beeindruckende Leistung zeigte, führt das spanische Team mit meisterhaftem Können an. Ihre Fähigkeit, das Tempo zu diktieren, gegnerische Linien zu durchbrechen und ihre Mitspielerinnen in Szene zu setzen, ist ein entscheidender Vorteil. Um sie herum sorgen Clàudia Pina, Athenea del Castillo und Ona Batlle für Schnelligkeit, Dynamik und Kreativität. Das spanische Team reist mit einem kompletten Kader nach Zürich, der weitgehend von Verletzungen und Erschöpfung verschont bleibt.
Ein Aufeinanderprallen der Stile, ein Aufeinandertreffen der Abnutzungserscheinungen
In diesem Aufeinandertreffen stehen sich zwei unterschiedliche Auffassungen von Fußball gegenüber:
Deutschland verkörpert Disziplin, defensive Stabilität und Kampfgeist. Spanien setzt auf technische Finesse, Ballbesitz und kollektives Pressing.
Entscheidend wird zweifellos die körperliche Frische sein. Die Deutschen kommen von einem intensiven Marathon und müssen möglicherweise ihre Mannschaft rotieren lassen, um mit der Intensität des Spiels gegen Spanien mithalten zu können. Ihre Torhüterin Ann-Katrin Berger, die Heldin des Elfmeterschießens gegen Frankreich, könnte erneut eine Schlüsselrolle spielen.
Für Spanien wird die Kontrolle des Spieltempos entscheidend sein. Gelingt es den Spielerinnen von Montse Tomé, ihr schnelles Spiel und ihre Kurzpasskombinationen durchzusetzen, könnten sie die geschwächte deutsche Mannschaft rasch unter Druck setzen. Doch Vorsicht: Gegen eine so erfahrene und mental starke Mannschaft könnte jeder Konzentrationsfehler fatal sein.
Schlüsselakteure
Für Deutschland:
Ann-Katrin Berger (Torhüterin): Im Viertelfinale gegen Frankreich war sie eine unüberwindbare Mauer und verkörpert Ruhe und Erfahrung. Sjoeke Nüsken (Mittelfeldspielerin): Unverzichtbar im Umschaltspiel, wird sie die spanischen Angriffe unterbinden und Konter einleiten. Lina Magull (Kapitänin): Als technisch und moralisch führende Spielerin wird ihre Rolle entscheidend für den Zusammenhalt des Teams sein.
Für Spanien:
Aitana Bonmatí (Offensives Mittelfeld): Sie ist die Spielmacherin Spaniens und kann ein Spiel im Alleingang entscheiden. Clàudia Pina (Stürmerin): Gegen die Schweiz war sie entscheidend; sie vereint Schnelligkeit und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Ona Batlle (Außenverteidigerin): Ihre Fähigkeit, Abwehrspielerinnen auszuspielen und Flanken zu schlagen, macht sie über ihre Seite zu einer ständigen Gefahr.
Die mentale Herausforderung
Spanien gilt zwar aufgrund seines starken Mannschaftsspiels und seiner Konstanz auf dem Papier als Favorit, doch Deutschland hat den Vorteil der Erfahrung in großen Turnieren. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie Rückschläge verkraften, sich aufopfern und selbst in den schwierigsten Situationen wieder aufstehen kann. Im Frauenfußball zählt das oft mehr als Statistiken.
Einer der Schlüssel zum Spiel wird daher die mentale und emotionale Stärke sein. Die Deutschen, die gegen Frankreich an ihre Grenzen gingen, reisen mit zusätzlicher Motivation an. Die Spanier hingegen stehen unter Druck, ihren Status zu bestätigen.
Urteil wird am 23. Juli erwartet.
Dieses Halbfinale verspricht ein intensives, technisch anspruchsvolles und emotionales Spiel. Anstoß ist am Mittwoch, den 23. Juli, um 21 Uhr. Möge die beste Mannschaft gewinnen – und vor allem möge der Frauenfußball weiterhin glänzen.
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Viva España
Ich stehe voll und ganz hinter der deutschen Mannschaft, die trotz Unterzahl gegen Frankreich ein fantastisches Spiel abgeliefert hat.
Allemagne – Espagne 3:2
L’Espagne devrait faire urine bouchée de l’Allemagne ! Min promo : All – Esp 0:3