Frauen-EM 2025: Schweiz – Spanien 0:2

Ziele: 66′  A. Del Castillo 1:0, 71′  C. Pina 2:0

Die Schweizer Nationalmannschaft trifft am 18. Juli 2025 um 21:00 Uhr im Stade de Suisse Wankdorf in Bern im Viertelfinale auf den amtierenden Weltmeister Spanien. Nach einer starken Gruppenphase will die Schweizer Mannschaft vor heimischem Publikum für eine Überraschung sorgen. Dieser Artikel analysiert die Stärken beider Teams und wagt eine Prognose.

Videozusammenfassung des Spiels


Interview mit Kapitänin Lia Wälti nach dem Spiel

Interview mit Smilla Vallotto – satisfaite globalement du match

Kontext und Formzustand

Spanien: der logische Favorit für das Turnier

Die spanischen Frauen reisen mit einer beeindruckenden Siegesserie aus der Gruppenphase nach Bern. In drei Spielen erzielten sie 14 Tore, darunter ein überzeugender 6:2-Sieg gegen Österreich. Alexia Putellas, zweifache Ballon-d'Or-Gewinnerin, war allgegenwärtig und steuerte bereits drei Tore und vier Assists bei.

Historisch gesehen hat La Roja die Schweiz weitgehend dominiert und fünf der letzten sechs Begegnungen gewonnen. Ihr Teamwork, ihre technische Brillanz und ihre Erfahrung auf höchstem Niveau machen sie zum haushohen Favoriten in diesem Viertelfinale.

Schweiz: mobilisiert durch ihre Öffentlichkeit

Die Schweiz startete mit einer 1:2-Niederlage gegen Norwegen verhalten in die EM, konnte sich aber mit einem 2:0-Sieg gegen Island und einem 1:1-Unentschieden gegen Finnland zurückmelden. Dieser letzte Punkt reichte, um sich für das Viertelfinale zu qualifizieren.

Das Spiel in Bern ist ein großer Vorteil für die Schweizer Nationalmannschaft. Bei ihrem letzten Spiel nahmen über 14.000 Fans an einem Siegeszug durch die Stadt teil. Diese einzigartige Atmosphäre beflügelte die Schweizer Spielerinnen, die nun erneut auf diese Unterstützung zählen können.


Prognose: Spanien ist der Favorit, aber Überraschungen sind nicht auszuschließen!

Wahrscheinlichkeiten und Chancen

Spezialisierte Wettseiten sehen Spanien deutlich im Vorteil. Die Quoten sind eindeutig: etwa 1,10 für einen spanischen Sieg, im Vergleich zu etwa 20 für einen Schweizer Sieg. Ein Unentschieden wird mit 10 quotiert. Simulationen sagen einen spanischen Sieg mit einem wahrscheinlichen Ergebnis von 2:1 oder 3:1 voraus.

Unsere Analyse

Die spanische Mannschaft wirkt geschlossener, und die Schweiz könnte Schwierigkeiten haben, ihre Offensivstärke einzudämmen. Doch mit dem Heimvorteil und der Unterstützung eines leidenschaftlichen Publikums könnten die Spanierinnen der spanischen Nationalmannschaft, insbesondere bei Kontern, Probleme bereiten.

Prognose: Spanien 3 – Schweiz 1. (Die Vorhersage des Herzens wäre 0:1)


Spielerin im Fokus: Alexia Putellas

Alexia Putellas ist in dieser frühen Phase des Turniers zweifellos die entscheidende Spielerin. Als Spielmacherin und Vollstreckerin dirigiert sie Spaniens Angriffe mit chirurgischer Präzision. Ihre Fähigkeit, Räume zu schaffen und den entscheidenden Pass zu spielen, macht sie zur gefährlichsten Spielerin auf dem Platz. Wenn die Schweiz etwas erreichen will, muss sie sie neutralisieren.

Esther Gonzalez Toptorschütze

L’attaquante ibérique domine le classement dees juteuses avec 4 réussites. Putellas est encore plus influente mais les joueuses helvétique devront se méfier de Gonzalez.

Iman Beney und Nadine Wandeler, Schweizer Spielerinnen, die Spanien herausfordern

Angesichts der technisch versierten und offensivstarken spanischen Mannschaft kann die Schweiz auf die Energie der’Iman Beney und die Festigkeit von Leila Wandeler Die Schweizerinnen hoffen auf eine Überraschung im Viertelfinale. Die erst 18-jährige Iman Beney beeindruckt mit ihrer Schnelligkeit, ihrer Fähigkeit, über die linke Seite durchzubrechen, und ihrem Gespür für die gegnerische Abwehr. Als Einwechselspielerin gegen Finnland brachte sie frischen Wind ins Schweizer Spiel und bestätigte, dass sie in diesem hochkarätigen Wettbewerb, insbesondere im Konterspiel, eine wichtige Rolle spielen kann. Nadine Wandeler, eine Stütze der Abwehr, muss gegen Spaniens Offensivkraft diszipliniert agieren. Ihre Kopfballstärke, ihre sauberen Tacklings und ihre Ruhe am Ball unter Druck werden entscheidend sein, um die Angriffe der Spanierinnen einzudämmen. Wenn die Schweiz ihre Qualifikationschancen wahren will, wird die Rolle dieser beiden jungen Spielerinnen sowohl taktisch als auch emotional entscheidend sein.


Berns Vorteil: ein zwölfter Spieler, der bereit ist, einzuspringen.

Das Stade de Suisse, auch bekannt als Wankdorf, wird über 30.000 Zuschauer beherbergen. Die Begeisterung der französisch- und deutschsprachigen Fans dürfte für eine elektrisierende Atmosphäre sorgen. Der Fanmarsch, die Fanzone in der Stadt und die zahlreichen Aktivitäten rund um das Spiel machen diese Begegnung zu einem Publikumsmagneten.

Diese Atmosphäre ist ein starker psychologischer Faktor. Die Schweizer Spielerinnen bestätigen es selbst: Das Heimspiel gibt ihnen einen zusätzlichen Schub. Gegen Spanien zählt jede noch so kleine Ermutigung.


Fazit: Ein Zusammenprall von Traum und Realität

Gelingt der Schweiz die Überraschung? Auf dem Papier ist Spanien klar überlegen. Doch mit der Unterstützung der heimischen Fans, einer wiedergefundenen defensiven Stabilität und hervorragendem Teamzusammenhalt könnten die Schweizer durchaus alle Erwartungen übertreffen.

Es braucht ein perfektes Spiel, hohe Intensität und ein bisschen Glück. Seien Sie am Freitag, den 18. Juli um 21:00 Uhr dabei und erleben Sie gemeinsam die Faszination des Frauenfußballs.


Zusammenfassungsblatt

  • Datum: 18. Juli 2025
  • Uhrzeit: 21 Uhr
  • Veranstaltungsort: Stade de Suisse Wankdorf, Bern
  • Spiel: Schweiz gegen Spanien, Viertelfinale
  • Prognose: Spanien 3 – Schweiz 1
  • Spielerin im Fokus: Alexia Putellas

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