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Intel hat bereits neue Prozessoren im Blick

Während die neue Generation von Intel-Prozessoren (Ivy Bridge) langsam in Computern verbaut wird, finden Sie hier einige Informationen über die Prozessorgeneration, die Ivy Bridge ablösen wird.

Die Ivy-Bridge-Generation bedeutete ein bedeutendes Upgrade für Intel. Die Prozessoren wurden von einem 26-nm- auf einen 22-nm-Fertigungsprozess umgestellt. Darüber hinaus basierte die Ivy-Bridge-Architektur auf Tri-Gate (kurz gesagt, der Prozessor hatte drei statt zwei Seiten). Die wichtigste Verbesserung war natürlich die höhere Leistung bei geringerer Wärmeentwicklung. Zusätzlich wurde der integrierte Grafikchip verbessert und von HD 3000 auf HD 4000 aufgerüstet. Tests zeigen eine 30- bis 50-fache Leistungssteigerung (%).

Obwohl nur wenige Computer mit diesem Prozessor auf den Markt kamen, arbeitete Intel bereits an der nächsten Generation: Haswell. Diese Generation stellte kein so bedeutendes Upgrade dar wie Ivy Bridge nach Sandy Bridge. Bei Intel wird diese Generation als „Tock“ bezeichnet. Das bedeutet, dass die vorherige Architektur lediglich optimiert wurde. Ein „Tick“ hingegen steht für ein umfassendes Upgrade, wie beispielsweise Ivy Bridge.

Für die Haswell-Generation plante Intel einen Desktop-Prozessor (H3) und einen Laptop-Prozessor (G3). Wie schon bei Ivy Bridge wurde auch hier eine Verbesserung des Grafikchips erwartet. Der HD 4000 integrierte 16 Recheneinheiten, die neuen Chips sollten hingegen 20 oder 40 haben. Außerdem sollte es keine Bezeichnung mehr geben, die auf ein HD mit einer vierstelligen Zahl folgt. Die Chips sollten stattdessen GT1, GT2 (20 Einheiten) und GT3 (40 Einheiten) heißen.

Wenn Sie demnächst einen PC benötigen, warten Sie nicht auf die neue Chipgeneration, da diese voraussichtlich erst im April 2013 erscheint. Die ersten PCs mit diesem Prozessor werden frühestens im Juni 2013 erhältlich sein. Falls Sie jedoch in den kommenden Tagen und Wochen einen PC (oder sogar einen Mac) kaufen möchten, achten Sie darauf, dass er mit einem Ivy-Bridge-Prozessor ausgestattet ist. Einige Händler versuchen möglicherweise, ihre Lagerbestände älterer Geräte (mit älteren Prozessoren) ohne nennenswerte Rabatte abzuverkaufen. Beispielsweise sehen das MacBook Air und das MacBook Pro (nicht das Retina-Modell) genauso aus wie die Vorgängergeneration, verfügen aber über die neuen Ivy-Bridge-Prozessoren. Es wäre ärgerlich, über den Tisch gezogen zu werden!


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