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Bemerkungen der Kandidaten am Tag nach der Debatte zwischen den beiden Runden

 

Einen Tag nach der Debatte beeilten sich die beiden Finalisten der französischen Präsidentschaftswahlen, in den Medien die Kernaussagen ihrer Botschaften zu bekräftigen und ihre Reaktionen mitzuteilen.

Kommentare von Nicolas Sarkozy

Im Radiosender RTL erklärte Sarkozy, dass seinerseits «noch nie eine Wahl so unberechenbar gewesen sei» und fügte hinzu, dass das Ergebnis dieser Stichwahl «äußerst knapp» ausfallen werde. Der Präsidentschaftskandidat, der die Debatte des Vortages als eher republikanisch geprägt empfand, ging von einer sehr hohen Wahlbeteiligung am morgigen Tag aus. Mit einem ironischen Unterton über die Möglichkeit eines Referendums zum Wahlrecht für Nicht-EU-Bürger (das François Hollande während der Debatte erwähnt hatte) machte Sarkozy deutlich, dass er dagegen stimmen würde, sollte Hollande seine Absicht, diesen Vorschlag einer Volksabstimmung zu unterziehen, in die Tat umsetzen.

Kommentare von François Hollande

Für den sozialistischen Kandidaten lieferte die gestrige Debatte ein klares Bild der Positionen der beiden Finalisten. Seiner Ansicht nach verfügen die Franzosen nun über alle notwendigen Informationen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Nachdem er die Wähler erneut zur Stimmabgabe in der Stichwahl am morgigen Tag aufgerufen hatte, betonte er in einem Interview mit France 2, dass er, wäre die Debatte länger gewesen, «seine Vorschläge zu Themen wie Gesundheit, Behinderung und Wohnen… hätte präzisieren können. Er hätte sich beispielsweise auf die staatlichen Mittel konzentriert, die er den Kommunen zur Verfügung stellen will, und auf die Mietpreisbindung.».


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