Französische Präsidentschaftswahlen: Gemeinsamkeiten in den Programmen der Kandidaten

Kurz vor den Präsidentschaftswahlen scheinen sich die Kandidaten in mehreren Schlüsselfragen einig zu sein. So sind sie sich alle einig, die Steuern für wohlhabendere Haushalte zu erhöhen; sie sind sich einig, das Machtgleichgewicht zwischen KMU und Großunternehmen neu ausbalancieren zu wollen; und sie sind sich auch einig, dass mehr Bauland gebaut werden soll, um die Immobilienpreise zu senken.
Alle Kandidaten streben eine Senkung der Steuerlast an, die sich bereits auf 30 Milliarden Euro beläuft. Viele sehen darin das Ergebnis eines Wahlkampfs, der von erheblichen Haushaltsengpässen geprägt ist, doch diese Übereinkunft sollte nicht irreführend sein. Während Kandidat François Hollande 60.000 Stellen im nationalen Bildungssystem schaffen will, schlägt Nicolas Sarkozy vor, 501 Vollzeitstellen (TP3T) abzubauen, die durch Pensionierungen frei geworden sind. Manche deuten dies als Zeichen eines Wahlkampfs unter starkem Haushaltszwang – die meisten Kandidaten rechnen mit ausgeglichenen Staatsfinanzen am Ende ihrer fünfjährigen Amtszeit –, der kostspielige Ausgaben oder gar ambitionierte Reformen verhindert. Die Lösungsansätze für die Arbeitslosigkeit erscheinen daher sehr konventionell: Die Hauptkandidaten schlagen Steuersenkungen vor, die bereits rund 30 Milliarden Euro ausmachen.
Die meisten Programme beinhalten auch das Ziel, Steuerschlupflöcher zu schließen. François Hollande schlägt vor, Steuervorteile auf 10.000 Euro pro Jahr und Haushalt zu begrenzen; François Bayrou hingegen schlägt vor, diese Schlupflöcher durch eine umfassende Überarbeitung des 3. Quartals 151 um 20 Milliarden Euro über drei Jahre zu reduzieren.
Jean-Luc Mélenchon und Marine Le Pen sind weniger geneigt, zu regieren und scheuen sich nicht, rigorose Maßnahmen zu befürworten, wie etwa „die Besteuerung sehr hoher Einkommen mit 100 Prozent oder den Austritt aus dem Euro, um den Haushaltszwängen zu entgehen“.
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