Video von Martina Hingis
Video von Martina Hingis, Schweizer Tennissportlerin
Martina Hingis: Das Schweizer Wunderkind, das zur Tennis-Weltlegende wurde
Martina Hingis, geboren am 30. September 1980 in Košice (ehemals Tschechoslowakei, heute Slowakei), ist eine der größten Tennisspielerinnen der Geschichte. Die eingebürgerte Schweizerin begann schon in jungen Jahren unter den wachsamen Augen ihrer Mutter Melanie Molitor, einer ehemaligen Profispielerin und späteren Trainerin, die maßgeblich zu ihrer Karriere beitragen sollte, mit dem Schläger zu spielen.
Ein kometenhafter Aufstieg: vom Debütanten zur Nummer eins der Welt
Schon bei ihren ersten Auftritten im Profibereich im Jahr 1994 beeindruckte Hingis mit ihrer Spielintelligenz und ihrem taktischen Weitblick. Sie schrieb schnell Geschichte:
- 1996 : erstes Grand-Slam-Finale bei den US Open (geschlagen von Steffi Graf).
- 1997 : historisches Jahr:
- Siege bei den Australian Open, Wimbledon und den US Open.
- jüngste Nummer 1 der Weltgeschichte, mit nur 16 Jahre und 6 Monate.
- Die Saison wird als Nummer 1 der Welt beendet.
- 1998-2000 : weiterhin in der Weltspitze, mit neuen Grand-Slam-Titeln, insbesondere im Doppel.
Ihr Spielstil, der auf Voraussicht, Präzision und Vielseitigkeit basierte, stand im Kontrast zur rohen Kraft einiger ihrer damaligen Gegnerinnen. Sie erhielt den Spitznamen „The Swiss Miss“ und verkörperte Eleganz auf dem Platz und beeindruckende taktische Intelligenz.
Erster Rückzug, dann triumphale Rückkehr
Im Jahr 2003 gab Hingis mit nur 22 Jahren aufgrund wiederkehrender Fuß- und Knöchelverletzungen ihren Rücktritt bekannt. 2005 versuchte sie zunächst ein Comeback, dann offiziell im Jahr 2006. Sie gewann drei WTA-Turniere und erreichte erneut die Top 10 der Weltrangliste.
Im Jahr 2007 trat sie jedoch ein zweites Mal aus der Polizei aus, nachdem sie positiv auf Kokain getestet worden war. Sie hatte stets bestritten, Kokain freiwillig konsumiert zu haben. Sie wurde für zwei Jahre suspendiert.
Das goldene Zeitalter des Doppels und Mixed
Hingis kehrte 2013 erneut auf den Tennisplatz zurück, diesmal mit Schwerpunkt auf Doppel und Mixed. Seine Bilanz war beeindruckend:
- 13 Grand-Slam-Titel im Damendoppel.
- 7 Grand-Slam-Titel im Mixed-Doppel.
- Olympia-Silbermedaillengewinnerin im Doppel in Rio 2016 mit Timea Bacsinszky.
- Weltranglistenerster im Doppel 2015 und 2017.
Ihr endgültiger Rücktritt erfolgte Ende 2017 im Alter von 37 Jahren, als sie noch die Weltranglistenerste im Doppel war.
Eine außergewöhnliche Erfolgsbilanz
Martina Hingis beendet ihre Karriere mit einer beeindruckenden Liste von Erfolgen:
- 5 Grand-Slam-Einzeltitel :
- Australian Open (1997, 1998, 1999)
- Wimbledon (1997)
- US Open (1997)
- 13 Grand-Slam-Titel im Damendoppel.
- 7 Grand-Slam-Titel im Mixed-Doppel.
- 209 Wochen Weltranglistenerster im Einzel.
- Mitglied der Internationale Tennis Hall of Fame seit 2013.
- Mehr als 43 WTA-Einzeltitel Und 64 im Doppel.
Hingis, eine Ikone des Schweizer und weltweiten Tennis
Abgesehen von den Zahlen hat Hingis den Tennissport mit ihrem einzigartigen Stil geprägt: Finesse, Antizipation und intelligente Positionierung. Sie ist nach wie vor eine Inspirationsquelle für viele Schweizer Spielerinnen, wie zum Beispiel Belinda Bencic und Jil Teichmann, die sie als Vorbild betrachten.
Auch nach ihrem Rücktritt macht sich Hingis weiterhin einen Namen, insbesondere als Beraterin bei großen Turnieren und Promotion-Events in der Schweiz.
Fazit: Die Königin des frühen Tennis
Martina Hingis trotzte allen Widrigkeiten und brach mit ihrer Frühreife zahlreiche Rekorde. Ihr Vermächtnis ist immens, nicht nur in der Schweiz, wo sie den Weg für eine goldene Generation ebnete, sondern auch im Welttennis, wo ihr einzigartiger Stil bis heute Maßstäbe setzt.
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